Digital Independance Day #DIday – Der erste Schritt

Jeder Weg fängt mit einem ersten Schritt an.

Eine Standardweisheit. Aber welcher Weg ist richtig? In welche Richtung muss also der erste Schritt eigentlich gehen?

Bei mir fing alles mit der Datenablage an. Seit Jahren steht bei mir ein kleiner Server. Also kein Netzwerkspeicher in Form einer Netzwerkfestplatte, sondern ein richtiger Server mit eigenem Betriebssystem. In den Anfangsjahren meiner Selbständigkeit lief das noch unter Novell Netware, später dann als Windows Server (Version 2003-2008).

Schon sehr früh fiel aber schon die Entscheidung sich von proprietären Betriebssystemen wie dem damals eingesetzten Windows Server 2008 zu lösen. So läuft hier seit mehr als 15 Jahren ein Linux Server.

Als Distribution kam zuerst Debian Linux zum Einsatz, wurde aber relativ schnell durch ein Ubuntu Linux als Serverbetriebssystem ersetzt. Hintergrund war einfach, dass mir wichtig war, möglichst viele Treiber direkt mit an Board zu haben. Also keine lange Suche nach bestimmten Treibern für RAID- oder Netzwerkkarte.

Die generelle Entscheidung für Linux ist auch schnell erklärt. Da waren einerseits die Kosten. Microsoft fing früh an, die Preise „anzupassen“. Im System selbst: Zu viele Dienste, die den Speicherbedarf des Systems immer weiter nach oben trieben. Das war eigentlich der wichtigste Punkt. Der Ressourcenhunger wurde einfach zu groß. Das ist ja auch heute immer wieder Fakt. Alte, noch brauchbare Hardware muss weichen, weil das Betriebssystem immer mehr fordert.

Wenn ich so zurückblicke, war das der erste Schritt in meinem Fall. Ich war es einfach leid, noch funktionierende Hardware zu entsorgen. Dieser Server aus dem Jahr 2010 hat erst Ende 2025 mit einem Hardwaredefekt aufgegeben. Das waren also 15 Jahre Betriebszeit anstatt vier oder fünf.

Es gibt keinen Standardplan

Das muss klar gesagt werden. Aber es gibt immer einen Punkt, an dem jeder die alten Gewohnheiten einmal hinterfragen sollte. Nicht einfach weiter und immer nur die neueste Version installieren. Einfach mal prüfen, was da im Einzelfall noch so gibt an Alternativen.

Im Grunde hatte ich damals meinen Digital Independance Day ohne das so zu nennen. Ich wollte einfach mal ausprobieren, was es an Alternativen gibt.

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