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Der Löwe ist los…

lion_600px-300x200Jedenfalls bald.

Ab Juli steht das neue Aple MacOS-X 10.7 („Lion“) dann zum Download über den App-Store bereit.

Viele neue Funktionen werden kommen. Gestensteuerung, Vollbild-Apps, Launchpad und viele andere Funktionen ziehen ein. Im Grund alles Funktionen und Bedienelemente die in Smartphones Standard sind.

Als langjähriger Apple-Benutzer aus dem professionellen Umfeld kommt man allerdings ins Grübeln. Die Ausrichtung von Apple zeichnet sich immer deutlicher ab. Multimedia, Soziale Netze und die Cloud als zentraler Lagerplatz aller Medien. Das Hin zum innovativen Bedienkonzept des „Multimedia-Hub“ bedeutet gleichzeitig die Abkehr vom Business-Umfeld.

Auch die vertriebliche Seite wandelt sich. Statt Software kauft man Apps. Und zwar nicht beim Fachhändler der einen gut berät, sondern im App-Store. Teilweise für den Bruchteil dessen, was die Box im Wiederverkauf bislang kostete. Es ist schon erstaunlich wenn z.B. ein Produkt wie Apple Aperture im klassischen Kanal rund 250,- € kostet und im App-Store nur noch 69,- €. Mit der Marge des weggefallenen Fachhandels ist das mit Sicherheit nicht zu erklären.
Das hieraus resultierende Kaufverhalten ist interessant und passt sehr gut in aktuelle Trends: Einfach mal für 29,90€ die Software ausprobieren, ist ja nicht sooooo teuer. Nicht lange nachdenken und prüfen, ob das Programm kann was ich erwarte. Einfach mal kaufen und dann mal sehen…. Funktioniert nicht? Egal, war ja nicht so teuer, aber das andere Programm kann das bestimmt. Und das kostet ja auch nur 12,90€.

Apropos: Verkaufs-Versionen von „Lion“? Fehlanzeige. „Lion“ kommt wohl nur als Download aus dem App-Store. Der Haken dabei: Rechner unter MacOS-X 10.5 („Leopard“) müssen zwingend erst auf MacOS-X 10.6 („SnowLeopard“) aktualisiert werden, da erst ab dieser Version der App-Store zur Verfügung steht.

Ein kluger Schachzug. Denn so bringt man einerseits User, die bislang nicht mitgezogen haben in Zugzwang. Und andererseits verdient man doppelt. Einmal zahlt der User für den Verkauf des Updates auf Leopard und dann noch einmal für das auf „SnowLeopard“.

Für Business-User, die derzeit noch unter MacOS-X 10.4 („Tiger“) und eben „Leopard“ arbeiten kann das momentan nur bedeuten, das Update auf das noch verfügbare MacOS-X 10.6 schnellstens durchzuführen. Nur so kann im klassischen Businessumfeld noch eine Weile so weitergemacht werden wie bisher. Vorinstallierte Rechner werden vermutlich schon bald nur noch mit „Lion“ ausgeliefert werden. Und ab dem Punkt wird es bestimmt spannend. Und bestimmt auch weil alle Daten in der Cloud liegen und die Kreditkartendaten bei Apple. (Zum Thema Cloud auch hier mal ein paar Sätze.)

Willkommen in der schönen neuen Welt.

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Leo ante Portas?

Für alle, die noch Rechner mit OS-X 10.6 SnowLeopard beschaffen wollen, könnte die Zeit knapp werden.

Aktuell ist zumindest im Distributionskanal von Australien/Neuseeland eine Verknappung der Retail-Boxen von OS-X SnowLeopard zu verzeichnen. Das Online-Magazin 9to5mac.com schließt daraus, dass OS-X 10.7 Lion früher erscheinen könnte als vermutet.

Für alle die momentan über ein Beschaffung von Neugeräten nachdenken und die eine einheitliche Systemversion 10.6 installiert haben wollen, sollten also die Überlegungen beschleunigen. 9to5mac.com hält als Erscheinungstermin die im Juni anstehende WWDC (Apple Entwicklerkonferenz) für in durchaus nachvollziehbares Datum.

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Malware nun auch für Mac….

Da haben wir den Salat.

Für den Mac ist jetzt auch Schadsoftware aufgetaucht. Sie tarnt sich als angebliche Schutzsoftware „MacDefender“.

Malware für den MacPanik ist aber fehl am Platz. Die Software installiert sich über eine Website von der sie heruntergeladen wird und sich bei zu lascher Einstellung in Safari automatisch zu installieren versucht.

Bitte überprüfen Sie bei den Einstellungen in Safari den Punkt „Sichere Dateien nach dem Laden öffnen“. Es empfiehlt sich diesen Punkt immer zu deaktivieren, damit Programme nicht automatisch nach dem Download aktivert werden.

Eine Anleitung zur Entfernung der Schadsoftware finden Sie hier.

Näheres findet sich hier.

[Update]: Süffisant schein der Umgang vom Apple Support mit dem Thema zu sein. Offenbar gibt es eine internen Anweisung, wonach die Mitabeiter die Kenntnis über die Schadsoftware verneinen sollen. (Quelle: Heise online)